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Laden

Obwohl ich nur wenige Kilometer von einem Supercharger entfernt wohne und ich dort auch dank des Empfehlungsprogramms kostenlos laden kann, möchte ich auch daheim laden können. Dort kann ich am Wochenende auch den Solarstrom aus unserer PV-Anlage nutzen.  Außerdem ist es nicht schlecht, wenn das Auto am Ladekabel hängt, während man es im Winter per App vorheizt. Dabei wird dann der Akku des Autos nicht belastet, und man hilft dabei, das Auto und damit auch den Akku vorzuheizen.

Nachdem ich einiges, z.B. in GoingElectric, über Lademöglichkeiten für daheim gelesen habe, habe ich mich für den Tesla Wall Connector entschieden. Dieser hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist meines Erachtens auch der Günstigste. Außerdem kann man die Box auch für andere Elektroautos mit Typ 2 verwenden und ist nicht auf nur Tesla eingeschränkt.  Der Tesla Wall Connector ist auch draußen einsetzbar (IP44 laut Montageanleitung). Da ich nur einen Carport habe und keine geschlossene Garage, ist das auch ein wichtiges Kriterium.

Da ich im Carport noch keine Starkstromleitung habe, hat sich unser Elektriker angeschaut, was wir noch alles tun müssen. In unserem Zählerschrank ist ausreichend Platz, so dass es es dort keine Komplikationen aufgrund Platzmangels gibt. Der Hauptaufwand wird das Verlegen des Kabels. Es müssen ein Loch in den Keller gebohrt und noch ein paar Pflastersteine entfernt werden. Dann kann man ein Lehrrohr verlegen, durch das wir das Kabel führen. Da in unserer Gemeinde Ladestationen, ähnlich wie elektrische Durchlauferhitzer, genehmigungspflichtig sind, müssen wir dafür einen Antrag stellen. Die Erstanfrage übernimmt aber unser Elektriker.

Mein Ziel ist es, den Wall Connector vor der Auslieferung des Wagens fertig installiert zu haben, damit ich gleich beim ersten Heimkommen laden kann.