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Fahrtenbuch

Da ich das Ausfüllen des Fahrtenbuchs immer furchtbar fand, habe ich eine elektronische Variante gesucht. Dabei bin auf Fleetize gestossen, da dieser auch in Kombination mit Tesla funktioniert.

Es gibt einen Tracker mit eigener Sim-Karte, die man an die ODB2-Schnittstelle schliesst und kann dann entweder im Browser oder in der zugehörigen App auswählen, ob es sich um eine geschäftliche oder eine private Anfahrt handelt. Das funktioniert sehr gut. Man hat zwar ab und an 0km-Fahrten, wenn man z.B. das Auto öffnet und wieder schliesst und die Genauigkeit der aufgezeichneten Strecken ist auch gut und innerhalb der Toleranzen. Wenn man ein Problem hat, kann man sich an den Support wenden und dieser ist sehr gut und hilfsbereit.

Raumwunder

Auch wenn das Model S beim Parken manchmal nervt, da es so “riesig” ist, hat es dafür einen anderen Vorteil, nämlich das große Kofferraumvolumen. 

Da ich mich bewusst gegen das Schiebedach entschieden hatte, da ich es nicht oft nutze und das durchgängige Glasdach schöner finde, kann ich keine Dachbox auf das Auto montieren. Das ist aber auch nicht notwendig, wie man auf den Bildern sieht. Die Snowboardtasche ragt ins Auto bei umgeklapptem Rücksitz (sieht man auf den Bildern nicht).

Software-Updates

Etwas, was ich am meisten an Tesla mag sind die Software-Updates.
Während man beim Handy oder PC/MAC eher genervt ist, dass man aktualisieren muß und in dieser Zeit die Geräte nicht nutzen kann, freue ich mich bei Tesla und bin immer gespannt, was es neues gibt.

Seitdem ich das Auto habe, habe ich unter anderem folgende Verbesserungen bekommen:

  • Regensensor: den gab es tatsächlich am Anfang in meinem Auto nicht.
  • Pin-Eingabe beim Start: Das finde ich besonders gut, weil kurze Zeit vorher bekannt wurde, dass der Tesla-Schlüssel kopierbar ist und Tesla schnell reagiert hat, um einen zusätzlichen Schutz bereitzustellen.
  • Toter-Winkel-Assistent: Warnung, wenn man Spur wechseln will, obwohl in der Spur ein Auto fährt.
  • Verbesserte Navigation: die erste Version in meinem Auto war eher bescheiden, die jetzige ist schon etwas besser.
  • User-Interface neu: das war am Anfang verwirrend, weil man viele Elemente neu suchen musste. Aber nach einer Weile merkt man, dass es wirklich besser und intuitiver geworden ist.
  • Das Schöne an der Sache ist, man bekommt das Auto verbessert ohne in die Werkstatt zu fahren. Das Ganze kostet auch nichts extra.

    D.h. obwohl das Auto älter wird, bleibt es technisch, sofern es ohne Hardware-Verbesserung geht, auf dem neuesten Stand.

    Versicherung

    Das Thema Versicherung für den Tesla ist nicht so einfach und im Verhältnis zu meinen bisherigen Fahrzeugen auch viel teurer. Meine bisherige Versicherung (die HUK) hat Stand heute keine speziellen Elektrotarife.

    Es gibt für den Tesla Gruppentarife, wie z.B.:

    Diese Tarife sind nur für Tesla-Fahrer und auch unabhängig von den Schadenfreiheitsrabatten. Auf der einen Seite kann das vorteilhaft sein, wenn man z.B. noch jung ist und der Schadenfreiheitsrabatt nicht so hoch ist.  Bei hohen Rabatten kann das ein Nachteil sein. Leider sind diese Tarife in letzter Zeit im Preis gestiegen und man hat auch schon gehört (Tesla-Forum bzw. GoingElectric-Forum), dass Fahrern nach einem Unfall die Versicherung gekündigt wurde.

    Auf der Tesla-Homepage wechseln die Versicherungs-Partner immer wieder mal. Zur Zeit findet man da:

    Aufgrund der schwierigen Thematik habe ich mich jetzt an einen Versicherungsmakler gewendet. Ich habe im GoingElektrik-Forum Herrn Peter Bieger gefunden. Herr Bieger berücksichtigt meine individuelle Situation und rechnet die verschiedenen Möglichkeiten für mich durch.

     

    Laden

    Obwohl ich nur wenige Kilometer von einem Supercharger entfernt wohne und ich dort auch dank des Empfehlungsprogramms kostenlos laden kann, möchte ich auch daheim laden können. Dort kann ich am Wochenende auch den Solarstrom aus unserer PV-Anlage nutzen.  Außerdem ist es nicht schlecht, wenn das Auto am Ladekabel hängt, während man es im Winter per App vorheizt. Dabei wird dann der Akku des Autos nicht belastet, und man hilft dabei, das Auto und damit auch den Akku vorzuheizen.

    Nachdem ich einiges, z.B. in GoingElectric, über Lademöglichkeiten für daheim gelesen habe, habe ich mich für den Tesla Wall Connector entschieden. Dieser hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist meines Erachtens auch der Günstigste. Außerdem kann man die Box auch für andere Elektroautos mit Typ 2 verwenden und ist nicht auf nur Tesla eingeschränkt.  Der Tesla Wall Connector ist auch draußen einsetzbar (IP44 laut Montageanleitung). Da ich nur einen Carport habe und keine geschlossene Garage, ist das auch ein wichtiges Kriterium.

    Da ich im Carport noch keine Starkstromleitung habe, hat sich unser Elektriker angeschaut, was wir noch alles tun müssen. In unserem Zählerschrank ist ausreichend Platz, so dass es es dort keine Komplikationen aufgrund Platzmangels gibt. Der Hauptaufwand wird das Verlegen des Kabels. Es müssen ein Loch in den Keller gebohrt und noch ein paar Pflastersteine entfernt werden. Dann kann man ein Lehrrohr verlegen, durch das wir das Kabel führen. Da in unserer Gemeinde Ladestationen, ähnlich wie elektrische Durchlauferhitzer, genehmigungspflichtig sind, müssen wir dafür einen Antrag stellen. Die Erstanfrage übernimmt aber unser Elektriker.

    Mein Ziel ist es, den Wall Connector vor der Auslieferung des Wagens fertig installiert zu haben, damit ich gleich beim ersten Heimkommen laden kann.

     

    Hallo

    Herzlich Willkommen!

    Zwischen der Überlegung, elektrisch zu fahren, und dem finalen Entschluss, das Tesla Model S zu bestellen, lag ein Dreivierteljahr.

    In dieser Zeit liest man sehr viel auf Webseiten, schaut unzählig viele Videos und fährt auch mal in Hybrid- oder Elektroautos. Elektrisch fahren macht in jedem Auto gute Laune, aber irgendwann erkennt man, dass ein Tesla zur Zeit die einzige Möglichkeit ist, auch längere Strecken in vernünftiger Zeit (Fahrzeit und Ladezeit) zurückzulegen.

    Irgendwann fährt man auch das Tesla Model S zur Probe, ist tierisch beeindruckt und dann weiss man: wenn elektrisch, dann Tesla.

    Das Tesla Model S ist jetzt bestellt und Ihr seid live dabei,  wie ich damit meine Erfahrungen sammele.

    Elektrische Grüße!

    P.S. So wird es aussehen:

    Tesla Model S